wikipedia zu gimlet:
Er wurde zuerst gegen Ende des 19. Jahrhunderts in der britischen Royal Navy getrunken, blieb aber außerhalb Englands lange bedeutungslos. Weithin bekannt wurde er dann als Lieblingscocktail des Klienten Terry Lennox des Privatdetektivs Philip Marlowe.

"Wir saßen bei Victor in einer Ecke der Bar und tranken Gimlets. "Die haben keine Ahnung, wie man die macht!", sagte er (gemeint: Lennox, Anm.). "Was die hier einen Gimlet nennen, ist einfach Zitronen- oder Limettensaft mit Gin und einem Schuß Zucker und Bitterbier. Richtiger Gimlet besteht zur einen Hälfte aus Gin und zur anderen aus Rose's Lime Juice und aus sonst nichts. Aber das schlägt sämtliche Martinis haushoch." (Raymond Chandler "Der lange Abschied"; was Wollschläger hier mit "Bitterbier" übersetzt, ist tatsächlich Angostura)

Die immer noch auf Lime Juice Flaschen publizierte Behauptung, der Gimlet sei auch der Lieblingscocktail des Schriftstellers Ernest Hemingway gewesen, lässt sich nicht belegen.

gimlet

Jeweils 5 cl Gin und Rose's Lime Juice im Rührglas mit 5-6 sehr kalten und trockenen Eiswürfeln gut verrühren und in eine vorgekühlte Cocktailschale abseihen. Dies ist der klassische "Marlowe's Gin Gimlet".

Wie beim Martini-Cocktail kann man den Lime-Juice-Anteil extrem verkleinern. So wird der Drink trockener und schmeckt bei Verwendung von gutem Gin sauberer.

Um seiner persönlichen Individualität Ausdruck zu verleihen kann man den Gimlet auch im Shaker schütteln. Durch den Einschluss von Luftbläschen wird der Cocktail dann trüb.

prost!
henrietta